Frankfurter Weihnachtsmarkt 2014

In der hessischen Großstadt Frankfurt hat die Vorweihnachtszeit offiziell begonnen und das bedeutet auch die beliebten Weihnachtsmärkte haben endlich ihre Toren geöffnet. Einer der bedeutendsten und größten Weihnachtsmärkte der Republik befindet sich vor der märchenhaften Kulisse des Römerbergs. Rund 3 Millionen Besucher finden jährlich auf dem Weihnachtsmarkt zwischen den Fachwerkhäusern zusammen und genießen die besinnliche Zeit. 

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Frankfurter Kulinarische Spezialitäten

Frankfurter Kulinarische SpezialitätenFrankfurter Würstchen

Zu den bekanntesten Spezialitäten gehören, wie der Name schon sagt, die Frankfurter Würstchen. Sie werden seit dem Mittelalter aus Schweinefleisch. 1487 wurde sie das erste Mal schriftlich dokumentiert und das erste Rezept stammt von 1749.

1929 wurde sogar von einem Gericht bestimmt, dass nur Würstchen die auch wirklich aus Frankfurt kommen „Frankfurter Würstchen genannt werden dürfen. Das Gesetz hat heute noch seine Gültigkeit und wurde noch verschärft. Inzwischen gilt diese Richtlinie nur noch für Würstchen die aus Neu-Isenburg kommen.

 

Frankfurter Kranz

Der Frankfurter Kranz ist eine Back-Spezialität, die von einem unbekannten 1735 kreiert wurde. Es gibt viele Variationen für die Zubereitung. Grundlage für das traditionelle Rezept sind allerdings nur der Biskuitboden und die Buttercremefüllung. Der Boden wird in zwei Teile geteilt und je nach Geschmack mit Ananaskonfitüre, Johannisbeergelee o.ä. gefüllt. Beide Teile werden mit Buttercreme bestrichten und wenn beide Teile zusammengefügt wurden, wird die Torte von außen mit Buttercreme ummantelt und mit Mendelsplittern, Krokant und manchmal mit kandierten Kirschen dekoriert.
Zu den typischen Backwaren gehören auch Bethmännchen und Brenten.

 

Frankfurter Bethmännchen

Die Bethmännchen wurden vom Konditor Jean Jacques Gautemier 1838 kreiert.
Sie bestehen aus Marzipanteig, gemahlenen Mandeln, Puderzucker und Rosenwasser. Aus dem Teig werden kleine Kugeln geformt und mit Mandeln verziert. Bethmännchen sind eine Abwandlung der ebenfalls bekannten Brenten.
Das Gebäck ist nach einer Frankfurter Familie benannt, bei der der Konditor angestellt war.
Goethe und Eduard Mörike werden als Liebhaber des Gebäcks bezeichnet, wobei es sich hier um eine Verwechslung handeln mag, denn Mörikes Gedicht handelt, wie es der Titel schon verrät von „Frankfurter Brenten“ und nicht von Bethmännchen.

 

Frankfurter Brenten

Wie bereits beschrieben bestehen Frankfurter Brenten auch aus einem Marzipanteig und sind zur Weihnachtszeit ein beliebtes Gebäck, das man bereits im Mittelalter kannte.

 

Gref-Völsing

Die Gref-Völsing Rindswurst besteht aus Muskelfleisch, Rinderfett, Gewürzen und Rinderdarm. Der Name Gref-Völsing hat die Wurst vom Metzger Karl Gref, der mit der Bürgerstochter Wilhelmine Völsing verheiratet war.

 

Grie Sos (grüne Sauce)

Grüne Sauce ist eine kalte, aus sieben frischen Kräutern, Mayonnaise, Joghurt, saurer Sahne oder Quark mit Senf etwas Zitrone oder Essig hergestellte Sauce, die zu Rindfleisch oder Kartoffeln gereicht wird. Zu den Kräutern gehören: Borretsch, Kerbel, Pimpinelle, Estragon, Sauerampfer, Petersilie und Schnittlauch. In der Frankfurter Umgebung, kann man diese Kräuter in einer Packung zusammen mit dem Rezept kaufen.

 

Handkäs´ mit Musik

Handkäs mit Musik (Handkäse) ist ein Sauermilchkäse mit Zwiebel-Essig-Marinade. Man isst ihn nur mit einem Messer. Nur Unwissende benutzen hier eine Gabel. Man kann den Käse auf ein Messer spießen und essen oder auf eine Scheibe Brot. Üblich ist dazu ein Apfelwein als Getränk.

 

Apfelwein

Der Apfelwein oder auch Äppelwoi, Äppler, Appelwein, Ebbelwoi, Ebbelwei oder Stöffche genannte süße Wein ist das wohl bekannteste Getränk der Frankfurter.
Der Wein wird auch oft mit Mineralwasser oder Apfelsaft gemischt. Fast genauso bekannt ist der Bembel, ein großer Krug, indem der Wein kühl gehalten wird.
Der Name Ebbelwei hat Sacksenhausen den Spitznamen „Ebbelweiviertel“ eingebracht.